über uns

In der Lebenswelt Jugendlicher haben Medien eine große Bedeutung. Zum einen besteht in der Öffentlichkeit die Annahme, dass die Heranwachsenden durch den Medienkonsum negativ beeinflusst werden und zum anderen, dass die Jugendlichen den Medien und insbesondere den neuen Medien gegenüber offen sind, sich ihnen zuwenden und sie nutzen.

Die heutige Jugend in den entwickelten Industriestaaten lebt nicht nur in einer Medienwelt, sie lebt ihre eigene Medienwelt. Die audiovisuellen Medien sind im Alltag der Kinder und Jugendlichen allgegenwärtig, sie verstehen diese Massenmedien als dauernd verfügbare Handlungsangebote und -alternativen und nutzen sie dementsprechend.

Die Auseinandersetzung über und die Entwicklung von gesellschaftlichen Werten und politischen Zielen findet in und über die Massenmedien statt. Jeder Jugendliche sollte Fähigkeiten zum Verständnis und Hinterfragen der Medien besitzen. Medien zu produzieren ist kein Angebot, das lediglich konsumiert werden kann, es beinhaltet eine Aufforderung zum eigenen Handeln und bietet somit Raum zur Selbstbildung und Selbstverwirklichung. Eine praktische Methode für die Bearbeitung dieser Ziele stellt die Methode der `aktiven Medienarbeit´ dar.

Durch sie sollen die Jugendlichen über Lebenswelt bezogene Themen selbst ausdrucksfähig werden und eine Öffentlichkeit für ihre Anliegen und Themen bekommen. Dementsprechend stehen die Medien nicht als Mittel der Unterhaltung, Information und Bildung im Vordergrund, sondern werden hier als Mittel zur Artikulation und Veröffentlichung von Interessen verstanden.

Aus diesen Überlegungen heraus entstand die Projektidee zu einer Anlauf-, Koordinierungs- und Beratungsstelle für Jugendliche, Jugendeinrichtungen und Schulen zu praktischen und theoretischen Fragen der Jugendmedienarbeit im Stadtbezirk.


















LEG LOS! Anlaufstelle für Jugendmedienarbeit Berlin-Lichtenberg 2006-2017